Digitale Souveränität für Ihre Schule.
Warum jetzt
Im Februar 2026 erstellten 12- bis 14-Jährige an einer Deutschschweizer Sekundarschule KI-Nacktbilder von Mitschülerinnen und verbreiteten sie über Snapchat. Sextortion zählt zu den am schnellsten wachsenden Formen der Cyberkriminalität in der Schweiz.
Beim Hackerangriff auf den Fotodienstleister Portraitbox wurden im Mai 2026 hunderttausende Kinderfotos gestohlen, samt Namen und Adressen. Davon sind auch Ostschweizer Schulen betroffen.
63 % der Jugendlichen sagen, sie lernen in der Schule zu wenig über die Chancen und Risiken von KI (Safer Internet Day 2026).
Ein Betreuer des Kollegiums Spiritus Sanctus in Brig (VS) erstellte per KI-App Nacktbilder einer 14-jährigen Schülerin aus deren öffentlichen Instagram-Fotos. Das Bezirksgericht verhängte ein lebenslanges Tätigkeitsverbot – einer der ersten verurteilten Deepfake-Fälle der Schweiz. Der Nationalrat forderte im Juni 2026 ein Verbot sexualisierter KI-Deepfakes.
Die Lernplattform Canvas wurde im Mai 2026 von der Hackergruppe ShinyHunters angegriffen. Betroffen sind unter anderem die Universität St. Gallen und die Hochschule Luzern. Weltweit wurden Daten von bis zu 275 Millionen Nutzerinnen und Nutzern gestohlen – Namen, E-Mail-Adressen und private Nachrichten.
Meldungen sexualisierter Inhalte gegen Kinder bei der Schweizer Meldestelle clickandstop.ch haben sich seit 2022 versechsfacht. Treiber sind KI-generierte Deepfakes. Kinderschutz Schweiz forderte im Juni 2026 gesetzliche Massnahmen.
Eine vorbereitete Schule schützt ihre Schülerinnen und Schüler und sich selbst. Vorsorge ist ruhiger und günstiger als Krisenkommunikation nach einem Vorfall.
Dazu kommt der Auftrag: Der Lehrplan 21 verlangt mit dem Modul «Medien und Informatik» Medienkompetenz. Aktuelles Fachwissen von aussen schliesst die Lücke, die Lehrpersonen aus Zeit- und Wissensgründen oft nicht selbst füllen können.
Was Plattformen mit Kindern machen
Hyperstimulation & Brainrot
Short-Feeds auf TikTok und Instagram trainieren das Gehirn auf 15-Sekunden-Takt. Die Folgen: kürzere Aufmerksamkeitsspanne, schlechterer Schlaf, schnellere Reizbarkeit. «Brainrot» war Oxfords Wort des Jahres 2024.
Sucht-Design (Dark Patterns)
Apps sind nicht zufällig schwer abzulegen. Slot-Machine-Prinzip, FOMO und Streak-Mechaniken sind gezielt eingesetzt. Ein US-Geschworenengericht stufte Instagram und YouTube im März 2026 erstmals als «Suchtmaschinen» ein.
Echokammer & Radikalisierung
Algorithmen bauen individuelle Blasen: Manosphere für Jungen, SkinnyTok für Mädchen, Extremismus für beide. 31% der Schweizer Jugendlichen begegnen Hassrede online (EU Kids Online Schweiz 2025).
KI und Kompetenzverlust
Hausaufgaben per Copy-Paste, KI-Halluzinationen als Fakten übernommen, Datenschutz ignoriert. Das Denken wird delegiert – ohne dass Kinder oder Eltern die Grenzen kennen.
Für wen ist das?
Schulleitung
- Lehrplan-21-Auftrag erfüllt (Modul Medien und Informatik)
- Lehrpersonen entlastet – aktuelles Fachwissen kommt von aussen
- Krisenprävention: vorbereitet statt reagierend
- Schulgemeinschaft geschützt, Reputation gesichert
Eltern
- Konkrete Infos statt allgemeiner Verbots-Ratschläge
- Verstehen, was Kinder online wirklich erleben
- Sofort umsetzbare Schutzmassnahmen für zuhause
- Gesprächsgrundlage für den Familienalltag
Lehrpersonen
- Aktuelle Bedrohungslagen kennen und einordnen
- Vorfälle im Schulalltag erkennen und richtig reagieren
- Nicht allein mit dem Thema – kollegiale Wissensbasis
- Jährlich aktuell bleiben, weil sich die Lage ändert
Was Sie buchen können
- Ca. 90 Minuten Vortrag mit Q&A
- Smartphone, Social Media, Gaming, KI
- Sofort umsetzbare Tipps
- Folien und Ressourcen inklusive
- Für alle Elternstufen geeignet
- Abend oder Halbtag (2–4 Stunden)
- Aktuelle Bedrohungslagen
- Umgang mit Vorfällen im Schulalltag
- Empfohlen als jährliches Update
- Angepasst an Ihre Schulstufe
- Ca. 2 Stunden
- Eigene Geräte mitbringen
- Router und Bildschirmzeit
- Family Link und App-Einstellungen
- Kleine Gruppen (max. 12 Personen pro Gruppe)
- 45–90 Minuten
- Interaktiv und praxisnah
- Primarstufe bis Sek II
- Abgestimmt auf aktuelles Thema
- Inklusive Handout für Schüler
Wie es typischerweise läuft
Jährlich empfohlen – Einstieg
Elternabend
Der natürliche Startpunkt. 90 Minuten Vortrag mit Q&A, vor Ort an Ihrer Schule. Gibt Eltern das Bild, das sie brauchen.
Optional – innerhalb 1 Woche nach dem Referat
Hands-on Workshop
Eltern, die wollen, richten Schutzmassnahmen direkt auf ihren eigenen Geräten ein. Ca. 2 Stunden, max. 12 Personen pro Gruppe.
Jährlich empfohlen
Lehrpersonen-Update
Die Bedrohungslage ändert sich schnell. Ein halbtägiges Update hält das Kollegium auf Stand und befähigt es, Vorfälle zu erkennen.
Optional – nach Bedarf
Schüler-Input
Altersgerechte Inputs direkt in der Klasse – als Prävention oder nach einem konkreten Vorfall. Abgestimmt auf Stufe und Ausgangslage.
Warum Web Professionals
Aus der Region
Ostschweizer Anbieter mit über 30 Jahren Praxis, persönlich erreichbar, kein anonymer Grosskonzern.
Schweizbezogen
Wir arbeiten mit Schweizer Fällen, Schweizer Recht, Schweizer Routern und Schweizer Anlaufstellen wie 147 und cybercrimepolice.ch, nicht mit generischem Material aus den USA.
Mit klarer Haltung
Keine Verbote als Allheilmittel, sondern Kompetenz und Gespräch. Wir sind ehrlich über die Grenzen der Technik. Das überzeugt Eltern wie Lehrpersonen.
Schlüsselfertig
Sie buchen, wir kommen. Inhalt, Material und Durchführung liegen bei uns.
Über den Referenten

Rolf Eggenberger führt die Referate und Weiterbildungen durch. Er hat Informationsmanagement an der Universität St. Gallen studiert, 1995 eine der ersten Internet-Agenturen der Schweiz gegründet, 2001 einen der ersten KI-Chatbots programmiert und 2013 die Web Professionals aufgebaut. Er ist Vater einer 11-jährigen Tochter und kennt das Thema aus dem Familienalltag.
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