Digitale Souveränität für Ihre Schule.

Referate für Eltern, Weiterbildungen für Lehrpersonen und Praxis-Workshops, vor Ort an Ihrer Schule. Aus der Region und der Praxis, mit Erfahrung seit 1992.

Warum jetzt

Die digitale Lebenswelt von Kindern verändert sich schneller, als Lehrmittel und Reglementierungen nachkommen. Die Folgen erreichen längst den Schulalltag.

Im Februar 2026 erstellten 12- bis 14-Jährige an einer Deutschschweizer Sekundarschule KI-Nacktbilder von Mitschülerinnen und verbreiteten sie über Snapchat. Sextortion zählt zu den am schnellsten wachsenden Formen der Cyberkriminalität in der Schweiz.

Beim Hackerangriff auf den Fotodienstleister Portraitbox wurden im Mai 2026 hunderttausende Kinderfotos gestohlen, samt Namen und Adressen. Davon sind auch Ostschweizer Schulen betroffen.

63 % der Jugendlichen sagen, sie lernen in der Schule zu wenig über die Chancen und Risiken von KI (Safer Internet Day 2026).

Ein Betreuer des Kollegiums Spiritus Sanctus in Brig (VS) erstellte per KI-App Nacktbilder einer 14-jährigen Schülerin aus deren öffentlichen Instagram-Fotos. Das Bezirksgericht verhängte ein lebenslanges Tätigkeitsverbot – einer der ersten verurteilten Deepfake-Fälle der Schweiz. Der Nationalrat forderte im Juni 2026 ein Verbot sexualisierter KI-Deepfakes.

Die Lernplattform Canvas wurde im Mai 2026 von der Hackergruppe ShinyHunters angegriffen. Betroffen sind unter anderem die Universität St. Gallen und die Hochschule Luzern. Weltweit wurden Daten von bis zu 275 Millionen Nutzerinnen und Nutzern gestohlen – Namen, E-Mail-Adressen und private Nachrichten.

Meldungen sexualisierter Inhalte gegen Kinder bei der Schweizer Meldestelle clickandstop.ch haben sich seit 2022 versechsfacht. Treiber sind KI-generierte Deepfakes. Kinderschutz Schweiz forderte im Juni 2026 gesetzliche Massnahmen.

Eine vorbereitete Schule schützt ihre Schülerinnen und Schüler und sich selbst. Vorsorge ist ruhiger und günstiger als Krisenkommunikation nach einem Vorfall.

Dazu kommt der Auftrag: Der Lehrplan 21 verlangt mit dem Modul «Medien und Informatik» Medienkompetenz. Aktuelles Fachwissen von aussen schliesst die Lücke, die Lehrpersonen aus Zeit- und Wissensgründen oft nicht selbst füllen können.

Was Plattformen mit Kindern machen

Vorfälle sind sichtbar. Die strukturellen Auswirkungen auf Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und Weltbild sind es nicht – und trotzdem prägen sie den Schulalltag täglich.

Hyperstimulation & Brainrot

Short-Feeds auf TikTok und Instagram trainieren das Gehirn auf 15-Sekunden-Takt. Die Folgen: kürzere Aufmerksamkeitsspanne, schlechterer Schlaf, schnellere Reizbarkeit. «Brainrot» war Oxfords Wort des Jahres 2024.

Sucht-Design (Dark Patterns)

Apps sind nicht zufällig schwer abzulegen. Slot-Machine-Prinzip, FOMO und Streak-Mechaniken sind gezielt eingesetzt. Ein US-Geschworenengericht stufte Instagram und YouTube im März 2026 erstmals als «Suchtmaschinen» ein.

Echokammer & Radikalisierung

Algorithmen bauen individuelle Blasen: Manosphere für Jungen, SkinnyTok für Mädchen, Extremismus für beide. 31% der Schweizer Jugendlichen begegnen Hassrede online (EU Kids Online Schweiz 2025).

KI und Kompetenzverlust

Hausaufgaben per Copy-Paste, KI-Halluzinationen als Fakten übernommen, Datenschutz ignoriert. Das Denken wird delegiert – ohne dass Kinder oder Eltern die Grenzen kennen.

Für wen ist das?

Das Angebot richtet sich an Schulen – und wirkt auf drei Ebenen gleichzeitig.

Schulleitung

  • Lehrplan-21-Auftrag erfüllt (Modul Medien und Informatik)
  • Lehrpersonen entlastet – aktuelles Fachwissen kommt von aussen
  • Krisenprävention: vorbereitet statt reagierend
  • Schulgemeinschaft geschützt, Reputation gesichert

Eltern

  • Konkrete Infos statt allgemeiner Verbots-Ratschläge
  • Verstehen, was Kinder online wirklich erleben
  • Sofort umsetzbare Schutzmassnahmen für zuhause
  • Gesprächsgrundlage für den Familienalltag

Lehrpersonen

  • Aktuelle Bedrohungslagen kennen und einordnen
  • Vorfälle im Schulalltag erkennen und richtig reagieren
  • Nicht allein mit dem Thema – kollegiale Wissensbasis
  • Jährlich aktuell bleiben, weil sich die Lage ändert

Was Sie buchen können

Ein Baukasten. Sie wählen, was Ihre Schule braucht.
Elternabend vor Ort
Beliebt
Vortrag «Digitale Souveränität für Eltern» an Ihrer Schule. Faktenbasiert, ohne Panikmache.
Auf Anfrage
pro Abend
  • Ca. 90 Minuten Vortrag mit Q&A
  • Smartphone, Social Media, Gaming, KI
  • Sofort umsetzbare Tipps
  • Folien und Ressourcen inklusive
  • Für alle Elternstufen geeignet
Anfrage stellen
exkl. Spesen bei Einsätzen ausserhalb des Kantons SG
Lehrpersonen-Update
Schulinterne Weiterbildung: aktuelle Gefahren, Tricks der Kinder, Hinweise für den Schulalltag.
Auf Anfrage
pro Halbtag
  • Abend oder Halbtag (2–4 Stunden)
  • Aktuelle Bedrohungslagen
  • Umgang mit Vorfällen im Schulalltag
  • Empfohlen als jährliches Update
  • Angepasst an Ihre Schulstufe
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exkl. Spesen bei Einsätzen ausserhalb des Kantons SG
Hands-on-Workshop
Optionales Folgeangebot zum Elternabend. Eltern richten Schutzmassnahmen direkt auf ihren eigenen Geräten ein – organisiert mit der Schule im Anschluss an den Abend.
CHF 40
pro Elternteil
  • Ca. 2 Stunden
  • Eigene Geräte mitbringen
  • Router und Bildschirmzeit
  • Family Link und App-Einstellungen
  • Kleine Gruppen (max. 12 Personen pro Gruppe)
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exkl. Spesen bei Einsätzen ausserhalb des Kantons SG
Schüler-Input
Altersgerechte Inputs für Klassen, abgestimmt auf Stufe und Ausgangslage.
Auf Anfrage
pro Klasse
  • 45–90 Minuten
  • Interaktiv und praxisnah
  • Primarstufe bis Sek II
  • Abgestimmt auf aktuelles Thema
  • Inklusive Handout für Schüler
Anfrage stellen
exkl. Spesen bei Einsätzen ausserhalb des Kantons SG

Wie es typischerweise läuft

Die meisten Schulen starten mit dem Elternabend. Alles weitere ist optional und richtet sich nach Ihrem Bedarf.
1Referat

Jährlich empfohlen – Einstieg

Elternabend

Der natürliche Startpunkt. 90 Minuten Vortrag mit Q&A, vor Ort an Ihrer Schule. Gibt Eltern das Bild, das sie brauchen.

2Workshop

Optional – innerhalb 1 Woche nach dem Referat

Hands-on Workshop

Eltern, die wollen, richten Schutzmassnahmen direkt auf ihren eigenen Geräten ein. Ca. 2 Stunden, max. 12 Personen pro Gruppe.

3Weiterbildung

Jährlich empfohlen

Lehrpersonen-Update

Die Bedrohungslage ändert sich schnell. Ein halbtägiges Update hält das Kollegium auf Stand und befähigt es, Vorfälle zu erkennen.

4Workshop

Optional – nach Bedarf

Schüler-Input

Altersgerechte Inputs direkt in der Klasse – als Prävention oder nach einem konkreten Vorfall. Abgestimmt auf Stufe und Ausgangslage.

Warum Web Professionals

Aus der Region

Ostschweizer Anbieter mit über 30 Jahren Praxis, persönlich erreichbar, kein anonymer Grosskonzern.

Schweizbezogen

Wir arbeiten mit Schweizer Fällen, Schweizer Recht, Schweizer Routern und Schweizer Anlaufstellen wie 147 und cybercrimepolice.ch, nicht mit generischem Material aus den USA.

Mit klarer Haltung

Keine Verbote als Allheilmittel, sondern Kompetenz und Gespräch. Wir sind ehrlich über die Grenzen der Technik. Das überzeugt Eltern wie Lehrpersonen.

Schlüsselfertig

Sie buchen, wir kommen. Inhalt, Material und Durchführung liegen bei uns.

Über den Referenten

Rolf Eggenberger

Rolf Eggenberger führt die Referate und Weiterbildungen durch. Er hat Informationsmanagement an der Universität St. Gallen studiert, 1995 eine der ersten Internet-Agenturen der Schweiz gegründet, 2001 einen der ersten KI-Chatbots programmiert und 2013 die Web Professionals aufgebaut. Er ist Vater einer 11-jährigen Tochter und kennt das Thema aus dem Familienalltag.

Anfrage

Schreiben Sie uns, was Ihre Schule beschäftigt. Wir melden uns für ein unverbindliches Gespräch von rund 20 Minuten.

Sagen Sie uns, was Sie brauchen

Kurze Beschreibung genügt. Wir melden uns mit einem Vorschlag.

Wir bearbeiten Ihre Anfrage vertraulich und melden uns bei Ihnen. Lieber direkt schreiben? hello@web-professionals.ch.